Sie sind nicht in der Lage, selbst einen Vierbeiner zu adoptieren? Vielleicht wäre eine Patenschaft eine Alternative für Sie!?

 

Leider finden wir auf den Straßen der Insel immer wieder Hunde, die wir nicht sich selbst überlassen können, denen man es aber auch nicht zumuten kann, die Reise nach Deutschland anzutreten. Sie sind zu alt, zu krank oder zu ängstlich- häufig auch alles zusammen. Die Vermittlung in eine für sie vollkommen fremde Umgebung würde diesen Vierbeinern eher schaden, als helfen. Bei Mascha dürfen sie ihr Gnadenbrot fristen, ohne Angst vor dem Hungertod, dem Straßenverkehr oder Misshandlungen haben zu müssen. Auch sie müssen medizinisch versorgt und regelmäßig gefüttert werden. Aus diesem Grund möchten wir Patenschaften für diese Hunde anbieten. Die so eingehenden Spenden kommen ausschließlich dem jeweiligen Patentier zu Gute. Dafür halten wir Sie mit Fotos und Neuigkeiten über Ihren Schützling auf dem Laufenden.

 

Im Folgenden stellen sich die Hunde vor, die sich über einen Patenfreund sehr freuen würden:

 

 

Donna

 

Die 5 jährige Donna war ein harter Brocken. Was auch immer sie erlebt haben mag, es machte sie so misstrauisch, dass es 2 Jahre nicht gelang, sie einzufangen. In dieser Zeit bekam sie zweimal Welpen. Da das nicht der Sinn des Auslandstierschutzes ist, wurde nicht aufgegeben und der Versuch, sie zu erwischen, gelang eines Tages. Heute lebt sie bei Mascha im Haus, wird aber immer ängstlich bleiben.

 

Holly

 

Manchmal möchte man von einem Tier erzählen und kann gar nicht in Worte fassen, wie traurig die Geschichte ist, die dahinter steckt. So ist es zum Beispiel mit Holly. Die dreijährige Hündin kam hochschwanger ins staatliche Tierheim. Nicht nur körperlich hat dieser Aufenthalt an ihr gezehrt- besonders ihre Seele litt sehr darunter. So schlimm war es, dass sie und die anderen Hunde ihre neugeborenen Welpen auffraßen. Danach war sie stark traumatisiert, sodass sie sich selbst verletzte. Ständig sprang sie gegen den Zaun des Zwingers und ihr Auge nahm Schaden. Als wäre all das nicht genug, wurde festgestellt, dass Holly Leishmaniose positiv ist. Dies nahm man sich im Tierheim zum Anlass, sie einzuschläfern. Es wäre ihr Schicksal gewesen, wenn Mascha sie nicht gerettet und gesund gepflegt hätte. Nach allem was Holly einstecken musste, darf sie bei Mascha nun für immer ein sorgloses Hundeleben führen.

Lola

Lulu

 

Der Hund würde domestiziert, um als bester Freund des Menschen sein Leben mit uns zu teilen. Es ist unfassbar, dass manche Leute bereits jungen Welpen so schlimme Dinge antun, dass sie nie wieder in der Lage sind, ein Vertrauensverhältnis zu uns aufzubauen. Was genau der mittlerweile 6 jährigen Lulu angetan wurde, weiß man nicht. Mit nur 5 Monaten wurde sie vollkommen abgemagert eingefangen. Eine Ewigkeit ließ sie sich nicht anfassen. Mittlerweile kann Mascha sie manchmal streicheln, vor fremden Menschen wird sie allerdings den Rest ihres Lebens Reißaus nehmen.

Nico

 

Der 2 jährige Nico und seine Schwester Nicki wurden zusammen am Hafen eingefangen. Während Nicki an eine liebe Familie nach Deutschland vermittelt werden konnte, wird Nico für den Rest seines Lebens auf Rhodos bleiben. Der bildschöne Rüde hat das harte Straßenleben nicht so gut weggesteckt wie sie. Er ist nach wie vor sehr scheu.

Sandra

 

Die 3 jährige Sandra lebt heute sorglos auf einem großen Gelände der Auffangstation
und ist sehr glücklich hier. Vorher befand sie sich im staatlichen Tierheim und war, wie so viele Hündinnen, schwanger. Man kann nicht sagen, was sie in ihrer Vergangenheit erleben musste. Es hat auf jeden Fall ihre Spuren hinterlassen, denn sie ist sehr scheu und ängstlich.

Lisa

 

Der Hafen ist ein Treffpunt für zahlreiche streunende Straßenhunde, da hier sie Chance etwas Essbares zu finden relativ groß ist. Auch die 2 jährige Lisa wurde hier oft gesehen und schließlich eingefangen. Sie wird ihr Leben lang so scheu bleiben, dass man sie nicht anfassen kann. In der Auffangstation hat sie ein zu Hause für immer gefunden. Sie wird nie wieder Hunger leiden müssen.

Paule

 

Unverständlich ist es bereits, wenn Menschen ihre Tiere einfach auf der Straße aussetzen und sich selbst überlassen. Den 12 jährigen Paule hat es schlimmer getroffen. Trotz der fast vollständigen Blind- und Taubheit wurde er auf einem einsamen Feld angebunden. Man möchte sich seine Hilflosigkeit nicht vorstellen. Zu seinem Glück wurde er rechtzeitig von Mascha gefunden und darf bei ihr sein Gnadenbrot fristen.

Basta

 

Ein Schicksal, das uns heute noch mit dem Kopf schütteln lässt, ist das des 5 jährigen Basta. Zusammen mit 2 Artgenossen wurde er in einem Schweinestall gehalten. Das wäre ja ein noch vergleichbar mildes Los gewesen, hätte man ihn hier nicht zusätzlich angebunden. Die Leine saß so fest, dass er im Stehen schlafen musste. Man kann sich denken, in welchem Erschöpfungszustand der liebe Rüde gefunden wurde. Nach genauerem Hinsehen folge der zweite Schock. Durch die Anbindehaltung war sein Hals schlimm offen, noch extremer als bei der zu vermittelnden Kaya. Basta ist ein Beweis dafür, dass die seelischen Wunden oft nicht so gut heilen, wie die körperlichen, die natürlich umgehend behandelt wurden. Auch heute noch lässt er sich ausschließlich von Mascha anfassen, wenn sie ganz ruhig hält. Bei ihr darf er den Rest seines neuen Lebens verbringen.